Geschichte

Es war schon lange der Wunsch des damaligen Burschenvereins St. Georgen eine Theaterbühne zu schaffen, aber man fand keinen Maler, der die Kulissen malen sollte. Doch da kam ein Wanderbursche, beim Kreilwirt zu Gast, der sich auf dieses Handwerk verstand. Der alte Kreilwirt Matthias Niedermüller, der Tischlermeister Josef Eder, der Wandersbursche und viele Gemeindebürger halfen mit. Die Einen durch eine Holzspende, die Anderen durch ihre Arbeitsleistung, die Kulissen anzufertigen und das Podium aufzustellen.

Am Ostersonntag, den 31. März 1929 wurde im Gasthof Kreilwirt in Untereching das erste Volksstück aufgeführt – „Auf der Naglalm“– so hat es der alte Kreilwirt erzählt. Es folgten jährlich Aufführungen.

Die Freude dauerte nicht lang, da kam im Jahr 1938 der Krieg. Die Kulissen wurden verschleppt, die Kostüme gingen verloren. Dies war das vorläufige AUS für die Theaterrunde.

Nach dem Krieg im Jahr 1946 trugen sich ehemalige Spieler mit dem Gedanken, die Theatergruppe Eching neu zu gründen. Diesen Männern und Frauen ist es zu verdanken, dass das Echinger Theater wieder zu neuem Licht und Leben erblüht ist. Es wurde eine neue Bühne gebaut, nicht mehr beim Kreilwirt, sondern in Obereching im Gasthaus Duschl, wegen des größeren Saales.

Mauerteile wurden durchgebrochen und mühsam erworbene Eisenbahnschienen wurden als Durchzug für die neue Bühne eingebaut.

Nun folgten wieder jährlich Theateraufführungen.

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